ÖFFNUNGSZEITEN
“Do WORRY be Happy“ 23. Mai-31. August 2025 Do – So 14-18 Uhr (an Feiertagen geschlossen) Sonderöffnungszeiten bei Veranstaltungen und nach Vereinbarung: kontakt@kunsthallebarmen.de Eintritt frei
ANFAHRT
Kunsthalle Barmen Geschwister-Scholl-Platz 4-6 42269 Wuppertal –> Google Maps Schwebebahnhalt „Werther Brücke“ (300m) Bahnhof Wuppertal-Barmen (850m) Die Kunsthalle Barmen teilt sich das Gebäude mit dem Haus der Jugend und der Stadtteil-Bibliothek Barmen.KONTAKT + INFO
MAIL kontakt@kunsthallebarmen.de PRESSE presse@kunsthallebarmen.de NEWSLETTER Hier zur Anmeldung INSTAGRAM Hier zum Account Träger: Bergische Universität Wuppertal Kooperation: Stadt Wuppertal Förderung: LVRKonzept
Die Fakultät für Design und Kunst der Bergischen Universität Wuppertal betreibt die Kunsthalle Barmen. Sie nutzt diesen besonderen Ort, um Forschung und Wissen mit der Stadtgesellschaft zu teilen. So erfüllt die Universität ihren öffentlichen Auftrag – auf eine besondere Weise.
Die Barmer Ruhmeshalle ist nicht irgendeine Kunsthalle. Ihre Geschichte macht sie zu einem Ort mit besonderer Bedeutung.
Der historische Hintergrund
Die Kunsthalle wurde um 1900 auf Wunsch des Barmer Kunstvereins gebaut. Schon bei der Eröffnung kamen viele Menschen. Die Barmer Bürgerinnen und Bürger standen von Anfang an hinter diesem Ort.
Viele bekannte Künstlerinnen und Künstler haben hier ausgestellt. Dazu gehörten Franz Marc, Alexej von Jawlensky, Emil Nolde und Marianne von Werefkin. Barmen wurde zu einem Zentrum des Expressionismus. Am Ende der 1920er Jahre besaß der Barmer Kunstverein eine der wichtigsten Sammlungen moderner Kunst in Europa.
1937 beschlagnahmten die Nationalsozialisten im Rahmen der Aktion „Entartete Kunst“ 94 Werke aus der Sammlung. Viele davon wurden später zerstört. 1943 traf ein Luftangriff die Ruhmeshalle. Dabei wurden das Gebäude und fast alle Kunstwerke zerstört. Die wenigen erhaltenen Werke kamen in das Von der Heydt-Museum nach Elberfeld.
In den 1950er Jahren stand die Halle über zehn Jahre leer. 1958 wurde sie als „Haus der Jugend“ wiedereröffnet. Das Innere wurde neu gestaltet. 1965 kam ein Anbau für die Stadtbibliothek hinzu.
Im Jahr 2001 drohte die Schließung – wegen Geldmangel und zu wenigen Besuchenden. Auch ein neues Programm unter dem Namen „Von der Heydt Kunsthalle“ konnte die Halle auf Dauer nicht retten. Seit 2019 gab es kein festes Programm mehr.
Diese Lücke im kulturellen Leben der Stadt nutzt nun die Bergische Universität Wuppertal.